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Nach Spätfrost und Trockenheit Wildschweine finden im Wald kaum Futter

Weil die Nahrung knapp ist, sind viele Wildschweine ausserhalb des Waldes anzutreffen und dort richten sie Schäden an.

Wildschwein im Wald
Legende: Wildschweine haben im Baselbiet Schäden angerichtet: Seit Herbst 2017 in der Höhe von rund 180'000 Franken. Keystone

Spätfrost und Trockenheit haben 2017 auch den Wäldern zugesetzt. Da zudem ein mageres Eicheln- und Buchennuss-Jahr war, finden Wildschweine jetzt im Winter weniger Nahrung im Wald.

Dies hat Folgen: Wegen des knappen winterlichen Nahrungsangebots im Wald sei damit zu rechnen, dass sich Schwarzwild nun mehr im Freien verpflegt, schätzt man beim Amt für Wald beider Basel.

Tatsächlich stellt die Baselbieter Jagdverwaltung bereits mehr Wildschweine auf Feldern fest.

Auch ein Jäger aus dem Raum Sissach beobachtet schon seit Kältebeginn im November, dass die Wildschweine sehr aktiv seien und auf Nahrungssuche Laubhaufen und losen Boden umpflügten. Doch punkto Futter sei der Wald heuer sozusagen «leer», was die bereits jetzt «enormen Schäden» an Feldern und Kulturen erkläre.

Hatten sich die Schadenmeldungen im Baselbiet im gesamten vergangenen Jagdjahr auf 210'000 Franken summiert, steht man jetzt schon bei knapp 180'000 Franken, und das Jagdjahr dauert noch volle drei Monate.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wofür unterhalten die Schweizer SteuerzahlerInnen eigentlich ein teures BLV, BLW wenn die Zuständigen inaktiv verharren??
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Wen wundert diese Tatsache? Mensch macht sich immer "breiter" und übernimmt egoistisch und skrupellos die gesamte Welt! Dass, wenn die Wildtiere nicht mehr sind - da sie die und nur sie, natürlichen und wichtigsten effektiven Heger des gesamten weltweiten Ökosystems sind - der Mensch auch nicht mehr leben kann, intteressiert offenbar niemanden....
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