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Nachfolge von Philipp Bischof Zwei Frauen werden Basler Kulturchefinnen

Drei sitzen an einem Tisch
Legende: Sonja Kuhn, Katrin Grögel und Elisabeth Ackermann bei der Präsentation am Mittwochmorgen im Basler Rathaus. SRF
  • Sonja Kuhn und Katrin Grögel heissen die neuen Leiterinnen der Abteilung Kultur im Kanton Basel-Stadt ab 2018.
  • Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne) setzt damit auf eine interne Lösung im Job-Sharing.
  • Kuhn und Grögel haben beide in verschiedenen Funktionen bereits in der Abteilung Kultur gearbeitet.
  • Beworben auf den Posten und um die Nachfolge von Philipp Bischof haben sich 53 Personen.

Mit den beiden neuen Chefinnen werde mit ihnen erstmals in der Kantonsverwaltung das Topsharing-Konzept umgesetzt, bei dem zwei Personen mit Teilzeitpensen gemeinsam eine Führungsfunktion übernehmen.

Die neuen Kulturchefinnen decken laut Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann das Profil für die Leitung der Abteilung Kultur dank ihrem beruflichen Hintergrund und ihren breiten Erfahrungen bestens ab.

«Die beiden haben im Bewerbungsverfahren am besten abgeschnitten», sagte Elisabeth Ackermann bei der Präsentation am Mittwochmorgen.

Gemeinsame Kandidatur

Für die im Oktober ausgeschriebene Leitung der Abteilung Kultur hatten sich insgesamt 53 Personen beworben, 19 Frauen und 34 Männer. Vier Personen kamen in die engste Auswahl, darunter auch die beiden Co-Leiterinnen, die sich gemeinsam beworben hatten.

Der Bewerbungsprozess wurde von zwei Fachpersonen aus der Kultur begleitet. Mit Kuhn und Grögel wurde - namentlich mit Fokus auf das Topsharing - ein externes Assessment durchgeführt.

Sonja Kuhn hat Germanistik und Kunstgeschichte studiert und verfügt über ein Diplom als Sekundarlehrerin. Seit August 2016 ist sie stellvertretende Abteilungsleiterin und Leiterin Förderstrategien und Projekt-Konzeptplanung. Katrin Grögel hat in Kunstwissenschaft promoviert. Seit 2013 ist sie in der Abteilung Kultur Beauftragte für Kulturprojekte.

Stichwort «Topsharing»

Die beiden künftigen Leiterinnen werden im neuen Job ein Pensum von je 70 Prozent haben. Für alle Leitungsentscheide und Geschäfte zeichnen sie gemeinsam verantwortlich. Zudem vertreten sie sich bei Abwesenheit gegenseitig. Mit dieser Form von Jobsharing in Leitungsfunktion (Topsharing) beschreite man bewusst neue Wege.

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