Nachtarbeit in Baselbieter Spitälern wird besser entschädigt.

Der Streit zwischen den Verantwortlichen der Baselbieter Spitälern und den Sozialpartnern ist zu Ende. Das Kantonsspital Baselland und die Psychiatrie Baselland haben eine Lösung für die Entschädigung der Nachtarbeit gefunden. Die Angstellten erhalten rückwirkend mehr Erholungszeit.

Sicht auf das Bettenhaus des Kantonsspitals

Bildlegende: Das Kantonsspital auf dem Bruderholz Keystone

Die Angestellten der Baselbieter Spitäler und der Psychiatrie Baselland, welche regelmässig Nachtdienst leisten, haben in diesem Jahr bedeutend mehr Ferien. Sie erhalten rückwirkend eine Vergütung der geleisteten Nachtschichten für die letzten beiden Jahre. Und zwar in Form von Erholungszeit. Darauf haben sich die Spitalverantwortlichen und die Gewerkschaften geeinigt.

Zeitzuschlag von 10 Prozent

Die Spitalverantwortlichen sprechen von einer Lösung, die für alle Beteiligten zufriedenstellend sei. Bis zum Inkrafttreten des neuen Gesamtarbeitsvertrages wird die geleistete Nachtarbeit mit einem Zeitzuschlag von 10 Prozent vergütet. Dies bedeutet für die Spitäler Mehrausgaben von mehreren Millionen Franken, hiess es auf Anfrage.

Die Baselbieter Spitäler haben sich in den letzten Jahren bei den Nachtzuschlägen nicht ans geltende Gesetz gehalten. Vor allem Assistenz-Ärzte haben sich dagegen gewehrt.