Nervosität bei der neuen Cortège-Moderatorin

Drei Stunden vor ihrem ersten Aufritt als SRF-Moderatorin an der Basler Fasnacht ist Eva Nidecker sichtlich nervös. Sie sei aber parat, denn sie habe sich viel regionales Wissen angeeignet: «Mein Kopf ist voll mit politischen Themen, die Basel in letzter Zeit beschäftigt haben.»

Frau mit langen Haaren

Bildlegende: Eva Nidecker paar Stunden vor ihrer ersten Querschnitt-Moderation. SRF/borj

Eva Nidecker strahlt über das ganze Gesicht: «Die Vorfreude auf den Cortège ist riesig», sagt die 35-jährige Moderatorin, die in diesem Jahr zum ersten Mal die Basler Fasnacht für SRF moderiert.

Harte Recherchearbeit ist ein Muss

Als Baslerin, die in Zürich lebt, musste sie sich im Vorfeld aber intensiv mit der regionalen Politik und den Themen beschäftigen, die Basel bewegen. «Ich habe viel recherchiert, jeden Artikel über lokalpolitische Themen gelesen und den Rädäbäng von vorne bis hinten studiert», sagt Eva Nidecker.

Eva Nidecker ist Nachfolgerin von Heinz Margot, der den SRF-Querschnitt der Basler Fasnacht jahrelang moderierte. Sie wisse, dass sie in grosse Fussstapfen trete, sagt Nidecker. Sie habe definitiv keine so tiefe Stimme wie Heinz Margot und Versli reimen werde sie auch nicht, aber: «Ich fülle die Fussstapfen auf meine Art.»

Einen ersten Eindruck der Fasnacht 2016 erhielt Eva Nidecker am Morgenstreich. Sie war dort zwar als Privatperson, richtete den Blick aber auf die verschiedenen Sujets der Cliquen. Dabei sei ihr aufgefallen, dass viele Cliquen sich Sorgen um die Stadt Basel machten. Ausserdem sei die diesjährige Basler Fasnacht ein eher ernster Jahrgang, ein Abbild der Welt eben.