Neue Ombudsstelle für Altersfragen im Baselbiet

Seit anfangs Jahr gibt es die Baselbieter Ombudsstelle für Alters­fra­gen und Spitex. Die Baselbieter Ombudsstelle ist allerdings nicht in Liestal, Sissach oder Reinach – sondern in Basel.

Alte Frau im Rollstuhl

Bildlegende: Im Baselbiet gibt es eine neue Anlaufstelle für Pflegeheime und Spitex (Symbolbild). Colourbox

Geführt wird die Ombudsstelle von den beiden Rechtsanwälten Regula Diehl und Martin Dumas. Die beiden Ombudspersonen sind von der Trägerschaft nicht angestellt, sondern in Sinne eines Mandates beauftragt. Regula Diehl leitet bereits die Basler Ombudsstelle für Altersfragen.

Aufgabe der Ombudsstelle ist es, Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen und von Patientinnen und Patienten, die Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen, oder allen­falls von deren Angehörigen, entgegenzunehmen und Lösungen zu finden. Regula Diehl schildert einen typischen Fall: «Angehörige haben zum Beispiel das Gefühl, ihre Mutter werde den ganzen Tag im Bett liegen gelassen. Das Gefühl von alleine gelassen werden ist häufig.» In rund 80 Prozent der Fälle könne die Ombudsstelle schlichten, sagt Diehl.

Die Baselbieter Ombudsstelle ist am gleichen Ort domiziliert wie die Basler Ombudsstelle. Regula Diehl arbeitet denn auch in beiden Stellen. Dies sei ein bewusster Entscheid, um von Synergien und den Basler Erfahrungen profitieren zu können. Im Vergleich mit Basel-Stadt bekommt das Baselbiet 15 Jahre später eine Ombudsstelle für Altersfragen. Da die Fälle in den beiden Basel vermutlich sehr ähnlich sind, möchte man den Rückstand durch die enge Zusammenarbeit schnell aufholen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)