Neue Verwirrung um Basel Tattoo

Das Komitee «Heb Sorg zum Glaibasel» habe erneut Beschwerde gegen das Militärmusikfestival auf dem Kasernenareal gemacht, teilte des Tattoo am Dienstag Nachmittag mit. Damit zeige es, dass es ihm lediglich darum gehe, das Tattoo zu verhindern.

Grossaufnahme des Basel Tattoo, mit Kaserne im Hintergrund.

Bildlegende: Neue Verwirrung um das Basel Tattoo. Juri Weiss

Die grüne Grossrätin Anita Lachenmaier wusste auf Anfrage nichts von einer Beschwerde ihres Komitees. Allerdings wurde sie in einem eingeschriebenen Brief der Baurekurskommission an das Tattoo explizit als Beschwerdeführerin genannt.

Der ganzen Verwirrung scheint jedoch ein Missverständnis zu Grunde zu liegen. Es sei richtig, dass das Anwohnerkomitee Beschwerde gegen die Bewilligung angemeldet habe, die das Baudepartement letzte Woche erteilt hatte. Das bestätigte gegenüber Radio SRF Thomas Mächler von «Heb Sorg zum Glaibasel». Es gehe jedoch nur darum, sich die Möglichkeit zu wahren, Einblick in die Bewilligunsunterlagen zu erhalten. Dies sei nur möglich, wenn fristgerecht eine Beschwerde angemeldet werde.

Mächler bestätigt jedoch, was er bereits vor einer Woche gegenüber Radio SRF gesagt hatte: «Wenn die Bewilligungs-Unterlagen das bestätigen, was in der Medienmitteilung des Baudepartements steht, ziehen wir die Beschwerde zurück». Konkret: Dass das Tattoo die Auflage erhält, den Rasen frei zu halten und keine Chemie-Klos aufzustellen.