Neues Leben in der Basler Markthalle

Vor rund zwei Wochen hat die Basler Markthalle mit einem neuen Konzept ihre Tore geöffnet. Über Mittag werden unter der Kuppel Mittagessen angeboten. Ein Augenschein zeigt: Das Konzept scheint zu funktionieren und Initiantin Barbara Buser will, dass die Halle noch mehr belebt werden soll.

Frau schenkt an Marktstand Suppe aus

Bildlegende: Suppe und Fleisch - Ein Stand in der Markthalle SRF

Nachdem die Idee eines Einkaufszentrums in der Markthalle im letzten Jahr gescheitert ist, sind seit rund zwei Wochen neue Macher am Werk. Um die Halle so rasch als möglich wieder zu beleben, öffneten sie als erstes über Mittag die Tore. Das Konzept: Mit einem Angebot mit Marktständen und Essen sollen Menschen über Mittag den Weg in die Halle finden und sich dort verköstigen.

Die Betreiber ziehen nach den ersten Tagen nun bereits eine positive Bilanz. So sagt Initiantin Barbara Buser im Gespräch mit dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «Wir haben jeden Tag mehrere Hundert Essen verkauft und die Leute schreien nach mehr.» Tatsächlich soll das Angebot schrittweise erhöht werden. Anfragen, so Barbara Buser, gäbe es mehr als genug. «Ein langfristiges Ziel ist es, 24 Stunden offen zu haben.»

Noch ist es nicht soweit. Das Projekt läuft noch bis Ende als Versuch und ohne finanziellen Druck. So richtig startet das Projekt Anfang nächstes Jahr. Dann werden auch Mietzinsen an die Eigentümer fällig.