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Basel Baselland Nicht alle Passagiere mögen Stehzonen im Zug

Mit Stehzonen wollen die SBB mehr Platz für Pendler schaffen. Seit einer Woche fahren zu Stosszeiten S-Bahnzüge zwischen Frick und Basel mit ausgeweiteten Stehzonen. Nicht alle Passagiere mögen aber diese neuen Zonen.

Pendler drängen sich vor dem Eingang eines Zuges
Legende: Mit Stehzonen wollen die SBB in den Zügen zwischen Frick und Basel mehr Platz für Pendler schaffen. Doch nicht alle Passagiere mögen diese Lösung. Keystone

Vor allem in den frühen Morgenstunden und Abends sind die S-Bahnzüge zwischen Frick und Basel überfüllt. Sitzplätze sind alle belegt, die meisten Passagiere zwängen sich stehend in den engen Gängen.

Mit speziellen Stehzonen wollen deshalb die SBB mehr Platz in den Zügen schaffen. Doch nur wenige Passagiere sind von dieser Massnahme begeistert. Die meisten fordern andere Lösungen, wie zum Beispiel Doppelstöcker oder mehr Anhängerzüge.

Doch mehr Rollmaterial wollten die Besteller, also Bund und Kantone, nicht finanzieren, sagte Andreas Meyer, CEO der SBB, gegenüber dem "Regionaljournal Basel" von Radio SRF. Deshalb habe man diese Lösung mit den Stehzonen gewählt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Das "Nichtstehen wollen" zeigt einmal mehr, wie verwöhnt wir Schweizer sind. Im Ausland, z.B. Japan, aber auch in England stehen die Bahnpassagier auf einer Strecke Bern-Zürich ohne zu murren. Ist für sie selbstverständlich. Nur wir Schweizer meinen, der Besitz eines gültigen Fahrausweises gebe automatisch Anrecht auf einen Sitzplatz. Uns geht es wirklich zu gut. Etwas mehr Bescheidenheit wäre nicht ohne.
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