Nicht mehr Südstarts am Euroairport

Die Neuorganisation des europäischen Luftraums wurde für den Moment gestoppt. Die Regierungen der beiden Basel nehmen das mit Erleichterung zur Kenntnis.

Startende EasyJet Maschine.

Bildlegende: Die Zahl der Südstarts am EAP wird im Moment nicht erhöht. Keystone

Das Projekt FABEC/SWAP wurde von verschiedenen europäischen Verkehrsministern im Herbst beschlossen. Es hat zum Ziel, die Organisation des Luftraums effizienter zu gestalten und die Flugrouten zu kürzen. So sollen hunderttausende Flug-Kilometer eingespart werden.

Für den Euroairport Basel-Mulhouse hätte das Projekt bedeutet, dass vermehrt Starts nach Süden ausgeführt würden. Linien nach Südosteuropa wären auf direktem Weg über die Schweiz gestartet. Heute drehen die meisten Flüge nach dem Start nach Westen über französisches Gebiet ab. Die Zahl der Südstarts am Euroairport hätte sich vervierfacht.

Erleichterung in den beiden Basel

Der vorläufige Stopp der Umsetzung des Projekts wird von den beiden Basler Kantonsregierungen mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Wann und ob das Projekt wieder aufgenommen wird, ist noch nicht klar.