Nordwestschweiz überwindet Eurokrise

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres nahm die Wertschöpfung dank der positiven Entwicklung der Gesundheitswirtschaft zu. Weiterer Grund ist die steigende Nachfrage in der Binnenwirtschaft um drei Prozent.

Maschine, die Pillen sortiert

Bildlegende: Die Nordwestschweizer Wirtschaft wächst in diesem Jahr um etwas drei Prozent. Keystone

Die Wertschöpfung habe in diesem Jahr um drei Prozent zugelegt. Das belegt die Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz 2013. Auch wenn für das ganze Jahr 2013 mit einer etwas kleineren Wachstumsrate (weniger als drei Prozent) zu rechnen ist, wächst die Region Nordwestschweiz stärker als die übrige Schweiz. Nicht zum ersten Mal.

Starkes Gesundheitswirtschaft

Die Banken, so die Studie, konnten im 2013 ihre Wertschöpfung erhalten, auch wenn die Bankinstitute Altlasten bereinigen mussten, schreibt der Autor Rainer Füeg in der Studie. Überdurchschnittlich entwickelten sich in diesem Jahr erneut diverse Branchen im Gesundheitswesen. Auch die Bereiche «Forschung und Entwicklung» konnten wieder wachsen. Grund waren diverse Strukturanpassungen.

Der Wachstum sei vor allem auch der Pharmaindustrie zu verdanken: Ohne den Beitrag der Pharmafirmen und der regionalen Gesundheitsversorgung wäre die regionale Wertschöpfung im laufenden Jahr um 0.8 Prozent weniger stark gewachsen.