Noroviren wüten weiter in Basler Alterszentrum

Im Basler Alterszentrum «Weiherweg» verbreitet sich das hoch ansteckende Norovirus weiter. In den letzten Tagen haben sich weitere Bewohner angesteckt. Die Leitung reagiert nun mit noch schärferen Massnahmen.

Alterzentrum von aussen

Bildlegende: Hier wütet das Norovirus: Das Alterszentrum «Weiherweg» bei der Schützenmatte Juri Weiss

Die rund 80 Bewohner und Bewohnerinnen des Alterszentrums hätten sich Ostern fröhlicher vorstellen können. Bis nach den Ostertagen rechnet Marlene Bolliger, Leiterin Betreutes Wohnen des Bürgerspitals Basel, mit dem eingeschränkten Betrieb. Bis dann hofft sie aber, den Norovirus besiegt zu haben.

Erste Fälle traten am Freitag vor einer Woche auf. Eigentlich dachte die Leitung des Alterszentrums, bis Ende Woche die Situation in Griff zu bekommen. Sowohl am darauffolgenden Sonntag wie auch am Montag erkrankten jeweils drei weitere Patienten.

Probleme in den Doppelzimmern

Die eingeleiteten Massnahmen reichten aus, um die Verbreitung des hochansteckenden Virus in den Einzelzimmern zu stoppen. Schwieriger ist die Situation in den Doppelzimmern. Kontakt ist da unter den Bewohnern nicht zu vermeiden.

Geschlossen bleiben wegen der Epidemie vorläufig die Cafeteria und das Bad im Alterszentrum. Die Bewohner essen in ihren Zimmern und aus Einweggeschirr. Besuch ist nur unter erschwerten Bedingungen möglich. So erhalten Besucher und Besucherinnen Überkleider und auch einen Mundschutz.