Novartis schreibt Bodensanierung in Hüningen neu aus

Der Pharmakonzern wechselt die Sanierungsfirma aus. Die Basler Behörden stoppten die Sanierung der Giftgrube im vergangenen Herbst, weil Lindan-Staub in die Luft geraten war.

Bauzelte während der Sanierung in Hüningen.

Bildlegende: Bauzelte während der Sanierung in Hüningen. zVg

Novartis hat die Sanierung der Giftgrube auf dem Gelände der früheren Ara Steih in Hüningen (F), direkt an der Grenze zu Basel, neu ausgeschrieben. Das bisherige Sanierungsprojekt war vom Chemiekonzern im vergangenen Herbst gestoppt worden, nachdem die Basler Behörden Lindan-Staub auf Stadtboden gefunden hatten.

Novartis gab den Wechsel der Sanierungsfirma am Montag bekannt: Nach umfassenden Abklärungen seien die bisher am Sanierungsprojekt Beteiligten übereingekommen, die Zusammenarbeit nicht weiterzuführen. Der Konzern habe daher das Sanierungsprojekt erneut ausgeschrieben.

Nähere Angaben zum Sanierungs-Gesamtplan und zu vorgesehenen Verbesserungsmassnahmen seien jedoch erst möglich, wenn der Auftrag an eine neue Firma erteilt ist. Zudem würden die Sanierungsarbeiten im französischen Grenzort erst wieder aufgenommen, wenn die Massnahmen umgesetzt sind. Novartis rechnet damit, dass dies im kommenden Herbst der Fall sein wird.

Die Verbesserungsmassnahmen waren vom Konzern beim Stopp der Arbeiten im letzten September angekündigt und danach in Absprache mit den französischen und Schweizer Behörden beschlossen worden. Zur Neuausschreibung hält Novartis fest, es habe den bisherigen Projektverlauf analysiert und Schlüsse gezogen.

(sda/racc/künp; Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)