Schwingfest im Baselbiet Panzersperren stehen den Schwingern im Weg

Der Baselbieter Schwingerverband will das eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in fünf Jahren ins Baselbiet holen. Mit Pratteln scheint man einen geeigneten Austragungsort gefunden zu haben. Ein Problem besteht aber noch. Durch das Gelände gehen Panzersperren.

Panzersperren aus Stein

Bildlegende: Sehen aus wie Toblerone-Schokolade: Panzersperren aus der Kriegszeit sind verteilt im ganzen Land. Keystone

Die Panzersperren gehen quer durch das Gelände, auf dem das ESAF stattfinden soll. Für Urs Lanz, Präsident des Baselbieter Schwingerverbandes, ist deshalb klar: «Teile der Betonblöcke müssen weg.»

Und das gehe auch, bestätigt David Külling, vom eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), das zuständig ist für die Panzersperren. Grundsätzlich seien die Panzersperren militärhistorisch zwar bedeutungsvoll und darum schützenswert, aber: «Werden nur einzelne Blöcke entfernt, dann ist das kein Problem».

Die Betonblöcke, die für das ESAF entfernt werden, müssen danach nicht wieder ersetzt werden. Das VBS fordert lediglich: «Die geschaffenen Lücken sollen durch zusätzliche Lebensraumelemente wie Steinhaufen oder Gewässer ökologisch aufgewertet werden». Kurz: Es sollen kleine Weiher für Tiere und Pflanzen entstehen.