«Parität bei der Kultur besteht nicht»

Eine Gleichheit bei den Kulturausgaben zwischen Basel-Land und Basel-Stadt bestehe nun einmal nicht, sagt Regierungspräsident Guy Morin im Grossen Rat.

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin erklärt etwas

Bildlegende: Der Basler Regierungspräsident Guy Morin plädiert für Grosszügigkeit in der Kulturpolitik. Keystone

Bei der Beratung der Subventionen im Musik-Bereich kam es im Basler Grossen Rat zu einer Grundsatzdebatte um die Ausgaben, hier bei der Kultur. Diese Debatte hatte erneut die SVP ausgelöst. Sie fand, entweder bestehe im Kultur-Bereich Parität. Oder dann nicht und dann, so SVP-Vertreter Joel Thüring im Rat, «bezahlt jeder halt seinen Teil für sich.»

Konkret ging es beispielsweise darum, dass Basel-Stadt seinen Beitrag für die Musik-Werkstatt von 150 000 auf 200 000 Franken erhöht, der Landkanton aber bei 150 000 Franken bleibt.

Guy Morin bittet um Grosszügigkeit

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin (Grüne), in dessen Zuständigkeit die Kultur fällt, räumte ein: «Parität im Kulturbereich bei den Ausgaben besteht nicht.» Der Stadtkanton habe nun einmal Zentrumsfunktion, daran führe kein Weg zurück. Morin plädierte aber vor allem an die SVP, nun nicht bei jedem Kultur-Posten die gleiche Grundsatzdebatte auszulösen.

Die heutige hatte keine Konsequenzen: die Ausgaben im Musikbereich wurden vom Rat deutlich angenommen.