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Basel Baselland Parkkarten für Pendler und Besucher

In Basel läuft die Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung mit drei verschiedenen Parkkarten an. Neu sind dabei die Karten für Besucher und diejenige für Pendler. Die bereits bestehende Anwohnerparkkarte wird leicht verteuert.

Die drei verschiedenen Parkkarten, die in Basel neu gelten, vor neutralem blauem Hintergrund.
Legende: Die Anwohnerparkkarte (A) wird etwas teurer, die Besucherparkkarte (B) ist neu, ebenso die Pendlerparkkarte (P). SRF

Mit der Besucherparkkarte können Autos in der blauen Zone parkiert werden. Die Tageskarte kostet 10 Franken, die Halbtageskarte 6 Franken. Bezogen werden kann die Karte online oder unter anderem an den Billet-Automaten der BVB.

Gerade diese einfache Bezugsmöglichkeit wird in den Quartieren selbst nicht bekannt gemacht. Bau- und Verkehrsdepartement sowie Sicherheitsdepartement setzen beim Bekanntmachen des neuen Angebots auf die klassischen Wege: Via Medieninformationen sollen die Autofahrer von den Parkkarten erfahren, sagt etwa Andreas Knuchel vom Sicherheitsdepartement im Regionaljournal Basel von Radio SRF 1.

Zudem erhalten in diesen Tagen rund 50'000 Autohalter in Basel-Stadt die Informationen über die verschiedenen Parkkarten per Post. Man zähle darauf, dass sich Autofahrer, die nach Basel fahren möchten, auch selbst, etwa via Internet, über Parkiermöglichkeiten informierten, ergänzt Knuchel.

Pendlerkarte zum Preis eines U-Abos

Die Pendlerparkkarte berechtigt zu zeitlich unbeschränktem Parkieren in der blauen Zone in einem bestimmten Postleitzahl-Kreis. In Basel ansässige Firmen können die Karte für Mitarbeitende beziehen, deren Arbeitsweg mit dem öffentlichen Verkehr mehr als 60 Minuten dauern würde. Die Karte kostet mit 740 Franken jährlich gleich viel wie ein Jahresabonnement des Tarifverbundes. Die Zahl der Karten ist für die Firma auf ein Fünftel ihrer Mitarbeiter beschränkt.

Mit der Parkraumbewirtschaftung werden alle weissen Gratis-Parkplätze gebührenpflichtig oder der blauen Zone zugeordnet. Die Parkraumbewirtschaftung soll bis Mitte 2016 in der ganzen Stadt umgesetzt sein.

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