Pendler in Laufen spüren kaum Verbesserung durch mehr Sektoren

Seit Mitte August testen die SBB an fünf Bahnhöfen im Laufental ein Pilotprojekt. Mit doppelt so vielen Sektoren auf dem Perron, sollen die Passagiere schneller in die Züge ein- und aussteigen, hofft die SBB. Bis jetzt ist der Effekt aber noch gering, so die Meinung vieler Pendler.

Ein Informationsplakat über das neue System. Dahinter ein Zug, der im Bahnhof Laufen hält.

Bildlegende: Mit Plakaten versuchen die SBB ihre Passagiere über das neue System zu informieren. SRF

«Es ist nicht wirklich anders als vorher, habe ich das Gefühl», so das Fazit eines jungen Pendlers gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Ähnlich klingen die meisten Antworten der Pendler am Bahnhof Laufen auf die Frage nach einem ersten Fazit zum Pilotversuch der SBB. Das Projekt trägt den Namen «Pekaba».

Mit «Pekaba» hofft die SBB, dass die Passagiere schneller in die Züge ein- respektive aussteigen. Ausserdem sollten sich die Leute besser im Zug verteilen, so die Hoffnung der SBB. Neu gibt es auf dem Perron acht statt vier Sektoren. Damit können sich die Passagiere an fünf Bahnhöfen im Laufental genauer darüber informieren, wo genau welcher Wagen hält und sich dementsprechend auf dem Perron verteilen.

Die SBB hält dem ersten eher negativ ausfallenden Fazit entgegen, dass es nach nur drei Wochen Pilotphase noch zu früh sei, eine Schlussfolgerung zu ziehen. Mit ersten aussagekräftigen Resultaten, könne man erst Ende Jahr rechnen. In der Kommunikation sieht die SBB jedoch Verbesserungspotenzial. Mit Plakaten an den Bahnhöfen versuchen die SBB ihre Fahrgäste über das neue System zu informieren. Viele Pendler lesen diese jedoch nicht und nutzen das neue System entsprechend wenig.