Personalverbände sagen Basler Sparpolitik den Kampf an

Die Sparmassnahmen würden vor allem auf dem Rücken des Basler Staatspersonals ausgetragen, sagen die Personalverbände. Sie wollen sich darum mit einer Protestaktion auf dem Marktplatz gegen die Sparpläne wehren. Diese Kampfansage findet breite politische Unterstützung.

Eine Schere schneidet in eine Note.

Bildlegende: Die Personalverbände wehren sich gegen die Budgetbeschneidungen. Colourbox

Mit dem Slogan «Wir stopfen euer 70-Millionen-Loch nicht!» setzen die Basler Personalverbände zum Kampf gegen die Sparpläne der Regierung an. Denn diese wolle den Rotstift vor allem beim Staatspersonal ansetzen, so die Verbände.

Breite politische Unterstützung

Das 70-Millionen Sparpaket stosse insbesondere im Hinblick auf die Rechnung 2014 sauer auf: Basel-Stadt schliesst das vergangene Jahr mit einem Überschuss von 180 Millionen Franken. Das ist ein möglicher Grund, weshalb der Widerstand so breite Unterstützung findet. Neben den Personalverbänden, den Gewerkschaften und der Freiwilligen Schulsynode ruft unter anderem auch der Polizeibeamten-Verband zur Kundgebung auf dem Marktplatz Mitte April auf.

Auch bei den Rednerinnen und Rednern gibt es Überraschungen: Neben der SP-Ständerätin Anita Fetz ist auch der liberale Grossrat André Auderset angekündigt. Er wird sich vermutlich dafür einsetzen, dass die Regierung bei der Polzei nicht spart – denn auch da sind Abstriche geplant.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)