Plausch und Standortbestimmung am Hallenmehrkampf in Liestal

Der Hallenmehrkampf des SC Liestal ist ein Traditionsanlass. Dieses Jahr wird er bereits zum 39. Mal durchgeführt. Wieder haben sich über 500 junge Athletinnen und Athleten gemeldet. Für sie ist das Meeting Plausch und Standortbestimmung in einem.

Vier junge Athletinnen starten zu einem Sprint in der Sporthalle Frenken in Liestal.

Bildlegende: Der 35-Meter-Sprint ist eine von vier Disziplinen am Hallenmehrkampf in Liestal. SRF/Michael Müller

Seit 1978 organisiert der SC Liestal den Hallenmehrkampf in Liestal. Jedes Jahr nehmen weit über 500 Kinder und Jugendliche aus der Region daran teil. Der Vierkampf mit den Disziplinen Sprint, Hoch- oder Weitsprung, Medizinballwerfen und Hindernislauf erfreut sich ungebrochen grossem Zuspruch von Leichtathletik- und Turnvereinen.

Zur Erklärung dieses Erfolgs sagt Theodor Steinmann, der seit 21 Jahren OK-Präsident dieses Meetings ist: «Gerade im Winter ist der Hallenmehrkampf eine willkommene Unterbrechung des Hallentrainings. Es ist ein Tag, an dem man seinen sportlichen Standort bestimmen kann.»

Beim beliebten Wettkampf tauchen jedes Jahr auch besonders talentierte Athletinnen und Athleten auf. Darunter auch solche, die es später zum Spitzensportler schaffen. So war zum Beispiel Simone Oberer, später mehrfache Schweizermeisterin im Siebenkampf, als Juniorin beim Hallenmeeting dabei. Aber auch Gregori Ott, stellte bereits im Alter von zwölf Jahren sein grosses Talent beim Medizinball-Werfen unter Beweis .

Beim Hallenmehrkampf werden immer wieder auch Sportlerinnen und Sportler von Turnvereinen für die Leichtathletik entdeckt und gefördert.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)