Polizei aufmerksamer an der diesjährigen Basler Fasnacht

Die Basler Polizei begleitet die kommende Fasnacht mit einem ähnlichen Dispositiv wie in den vergangenen Jahren. Man beobachte zwar die internationale Terrorgefahr, sagt Polizeidirektor Baschi Dürr im Interview. Es gebe aber keinen Grund, präventiv Präsenz zu markieren.

Waggis mit Hand voll Räppli

Bildlegende: Basler Polizei schaut dieses Jahr etwas genauer hinter die Larve. SRF Hansruedi Schär

Seit den Pariser Attentaten im Herbst und den Übergriffen in Köln in der Silvesternacht stehen Grossanlässe unter besonderen Vorzeichen. So auch die Basler Fasnacht, die am Montag mit dem Morgenstraich beginnt.

«Wir haben die Situation aufmerksamer im Auge als auch schon», sagt Baschi Dürr. Aber es gebe keinen Grund, sich neu zu organisieren. Es fehlten die ganz konkreten Hinweise auf eine Terrorgefahr.

Grundsätzlich warnt Baschi Dürr vor einer Überreaktion: «Es wäre auch falsch, wenn wir uns jetzt die Fasnacht madig machen liessen. Die Fasnacht darf sich nicht ins Bockshorn jagen lassen.»

(Regionaljournal Basel, 6.32 Uhr)