Positive Saisonbilanz beim FCB

FCB-Sportdirektor Georg Heitz und Trainer Paulo Sousa sind trotz des verlorenen Cupfinals gegen Sion zufrieden mit der abgeschlossenen Saison. Die Clubleitung rechnet damit, dass Paulo Sousa beim FC Basel bleibt – auch wenn es laut Heitz «keine Garantie» dafür geben kann.

FCB-Trainer Paulo Sousa hebt den Zeigefinger in die Höhe.

Bildlegende: FCB-Trainer Paulo Sousa bleibt Basel vorerst noch erhalten. Keystone

Trotz des klar verlorenen Cupfinals zieht der FC Basel eine positive Bilanz der Saison 2014/2015. Mit dem erneuten Meistertitel und der Qualifikation für den Achtelfinal der Champions League sei es ein erfolgreiches Jahr gewesen, sagte Sportdirektor Georg Heitz an der heutigen Medienkonferenz: «Wir stehen aktuell alle unter dem Eindruck der gestrigen Niederlage, aber die Saison insgesamt war gut bis sehr gut.»

«  Wir müssen immer damit rechnen, dass uns Spieler verlassen.  »

Georg Heitz
FCB-Sportdirektor

Auch Paulo Sousa zeigte sich zufrieden mit seiner ersten Spielzeit als FCB-Trainer und hob besonders die 84 Meisterschaftstore hervor. Im Moment sieht es so aus, als würde der Portugiese auch nach der Sommerpause Trainer des FC Basel bleiben. Er beginne bereits mit der Planung für die nächste Saison mit dem FC Basel, meinte Sousa.

Zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel zum Club Fiorentina nach Italien sagte er nur, solche Spekulationen seien im Fussball normal und würden eine Anerkennung seiner Arbeit bedeuten. Auch Georg Heitz bestätigte, dass er weiterhin mit Sousa rechnet: «Allerdings kann niemand eine Garantie geben, dass er in zwei Wochen noch hier ist. Das ist nun einmal die Dynamik unseres Geschäfts.»

Zu möglichen Spieler-Transfers gaben die FCB-Verantwortlichen an der Medienkonferenz keine Neuigkeiten bekannt. Laut Sportdirektor Heitz ist es möglich, aber keineswegs sicher, dass der Mannschaft ein grosser Umbruch bevorsteht: «Wir müssen immer damit rechnen, dass uns Spieler verlassen.» Bislang würden aber erst die Abgänge von Fabian Schär und Marco Streller feststehen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)