Quo vadis Murat Yakin?

Es brodelt in der Gerüchteküche. Wen wird Murat Yakin im neuen Jahr trainieren? Weiterhin den FC Basel? Schielt er auf eine neue Aufgabe im Ausland? Die Zukunft des Trainers des FCB war am Samstag nach dem Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel Hauptthema in den Gängen des Stadions.

Murat Yakin schüttelt die Hand des Trainers des FC Luzern.

Bildlegende: Murat Yakin nach dem Spiel gegen den FC Luzern. Keystone

Eines steht fest: Die sportliche Bilanz von Murat Yakin ist gut. Der FCB überwintert in einem europäischen Wettbewerb, verabschiedet sich aus dem «Joggeli» in die Winterpause als Leader und ist auch im Cup noch mit dabei. Sportlich darf sicher nicht mehr erwartet werden.

Fragliche Kritik

Kritik gelangte in den letzten Tagen immer wieder in die Medien. Sie betraf Yakins Engagement, er sei zu wenig präsent und auch seine Kommunikation mit der Mannschaft sei mangelhaft. Inwiefern diese Kritik berechtigt ist und woher sie kommt, dies konnte nie verifiziert werden.

Sicher ist hingegen, dass Präsident Bernhard Heusler in der Winterpause das Gespräch mit Yakin aufnehmen wird. Heusler hat sich in den letzten Jahren als Präsident profiliert, der Probleme angeht und sie auch beim Namen nennt.

Gesprächen nicht vorgreifen

Heusler gilt aber auch als Mensch, der das Augenmass nicht verliert. «Wir haben immer kommuniziert, dass wir vor einer Vertragsverlängerung mit Murat Yakin zusammensitzen.» In dieser Situation sei es normal, vorher nichts zu kommunizieren.

Unsicherheit löst die Sachlichkeit beider Seiten aus. Es ist eine Sachlichkeit, die im krassen Widerspruch zum sportlichen Erfolg des FCB steht. Und diese Unsicherheit lässt auch die Gerüchteküche brodeln.