Rega bleibt am Euroairport Basel

Das Baurecht der Rega-Einsatzbasis am Euroairport läuft 2020 aus. Für die Zukunft hat man Alternativstandorte geprüft, bleibt nun aber dem Standort Basel treu. Nun beginnen Verhandlungen mit der Direktion des Euroairport über einen neuen Baurechtsvertrag.

Ein Helikopter steht vor der Rega-Basis am EuroAirport

Bildlegende: Die Rega-Helikopter bleiben in Basel zvg

Die Rega hat in Basel eine lange Tradition. Seit über 40 Jahren befindet sich die Einsatzbasis im Dreiländereck am Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg. Weil der Baurechtsvertrag bald ausläuft, liess die Rega mit einer Machbarkeitsstudie klären, ob auch andere Standorte in Frage kommen.

Basel besser als Fricktal-Schupfart

«Die Studie kommt zum Schluss, dass am Standort Fricktal-Schupfart der Bau einer Rega-Basis luftfahrttechnisch realisierbar und aller Voraussicht nach auch bewilligungsfähig wäre», schreibt die Rega am Mittwoch in einer Mitteilung.

Trotzdem wolle man in Basel bleiben, denn man fühle sich am jetzigen Standort grundsätzlich wohl. Ausserdem habe sich der Standort in Basel bewährt.

Der Baurechtsvertrag am Euroairport läuft 2020 aus. Gespräche mit der Direktion des Flughafens hätten aber nun gezeigt, dass die Chance besteht, den ablaufenden Baurechtsvertrag zu verlängern heisst es bei der Rettungsflugwacht.

Erleichterung im Fricktal

In Schupfart ist man froh, dass die Rega in Basel bleibt und das Projekt im Fricktal nicht weiterverfolgt. Der Widerstand gegen eine Basis am Flugplatz Schupfart wäre vorprogrammiert gewesen, meint Gemeindeammann Bernhard Horlacher gegenüber SRF. Dies vor allem wegen des Lärms startender Helikopter in der Nacht.