Regierung will Basler Verkehrsbetrieben besser auf Finger schauen

Die Basler Regierung hat für die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) «eine revidierte Eignerstrategie erlassen». Die Eignerstrategie war im letzten Jahr im Zuge der Krise bei den BVB zum Thema geworden. Die Geschäftsprüfungskommission kritisierte, dass gar keine eigentliche Strategie existiere.

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Bildlegende: Die Eignerstrategie soll eine bessere Überwachung der BVB ermöglichen. Keystone

«Die neue Eignerstrategie ist klar und gibt konkrete Indikatoren vor. Dies fehlt bei der früheren Eignerstrategie tatsächlich», so José Gonzalez, Leiter Departementsfinanzen beim Bau- und Verkehrsdepartement. Dennoch sei die neue Eignerstrategie nicht eine Reaktion auf die Krise bei den BVB. «Wir haben verschiedene Eignerstrategien überarbeitet und auch jene der BVB wäre so oder so neu ausgearbeitet worden.»

Instrument zur Kontrolle

Anhand von Indikatoren könne die Regierung den BVB nun besser auf die Finger schauen. Es sei genauer festgehalten, welche unternehmerischen Ziele erreicht werden sollen und wie diese gemessen werden können. «Es geht beispielsweise um Kostenreduktion oder um den CO2-Ausstoss», so Gonzalez.

Die Eignerstrategie ist für jene Verwaltungsratsmitglieder verbindlich, die von der Regierung gewählt wurden. Dies trifft auf drei der acht Verwaltungsratsmitlglieder zu. «Die anderen Mitglieder und auch die Geschäftsleitung akzeptieren die Eignerstrategie jedoch», erklärt José Gonzalez.