Regierungen sind sich einig bei der Reform der Unternehmenssteuer

Beide Basel haben eine gemeinsame Position vereinbart. Sie fordern, dass der Bund die Mindereinnahmen der Kantone kompensiert.

In Basel gibt es viele international ausgerichtete Unternehmen wie BASF oder Novartis.

Bildlegende: In Basel gibt es viele international ausgerichtete Unternehmen wie BASF oder Novartis. Keystone

Die Region Basel sei als Wirtschaftszentrum von der Unternehmenssteuerreform III besonders betroffen, heisst es in einer Mitteilung der zwei Regierungen vom Mittwoch: International ausgerichtete und innovative Unternehmen beschäftigten zehntausende Arbeitskräfte und trügen erheblich zu den Steuereinnahmen bei; diese seien indes vom Umbau des Steuersystems direkt betroffen.

Die Regierungen fordern daher vom Bund neue Sonderregeln als Ersatz für das heutige Steuerregime für bestimmte Gesellschaften. Namentlich solle im Steuerharmonisierungsgesetz die in der EU verbreitete Innovationsbox verankert werden.

Keine Option ist für die beiden Regierungen dagegen eine generelle deutliche Senkung der Unternehmenssteuer: Dieser Weg führte in den beiden Basel zu nicht finanzierbaren Einnahmeausfällen und würde trotzdem keine Lösung bezüglich internationaler Wettbewerbsfähigkeit bringen.