Rekurse gegen zweiten Basler Roche-Turm sind vom Tisch

Anwohner wollen ihre Einsprachen gegen den zweiten Roche-Turm nicht an die nächste Instanz weiterziehen. Dies, nachdem kürzlich die Basler Regierung alle 89 Einsprachen abgewiesen hatte. Der Verein Hauseigentümer und Anwohner Wettsteinquartier ist zufrieden mit dem erreichten Kompromiss.

Mit rund 90 Einsprachen wehrten sich Anwohner gegen den Bau des zweiten Roche-Turms in Basel, erst kürzlich lehnte die Basler Regierung alle Einsprachen ab. Nun empfiehlt der Verein Hauseigentümer & Anwohner Wettsteinquartier Basel seinen Mitgliedern, ihre Einsprachen nicht an die nächste Instanz, das Verwaltungsgericht, weiterzuziehen.

Zum einen sei die Chance auf einen Erfolg sehr gering, begründet der Vereinspräsident Niklaus Trächslin seine Empfehlung. Zum anderen sei sowohl die Regierung als auch Roche selbst den Einsprechern in vielen Punkten entgegengekommen.

So werde der öffentliche Verkehr durch die Grenzacherstrasse begrenzt. Zudem soll ein neuer Belag dafür sorgen, dass die Lärmschutzgrenzwerte eingehalten werden. Auch der Pharmakonzern käme den Anwohnern entgegen, erklärt Trächslin. So übernehme Pharmaunternehmen Mietzinsentschädigungen und die Kosten für Schallschutzfenster. Zudem versprach Roche, dass nur bis sieben Uhr abends gebaut werde.