Ricola baut in Laufen ein neues Kräuterzentrum

Ricola setzt auf das natürliche Produkt Lehm und lässt von den Basler Star-Architekten Herzog und de Meuron ein neues Kräuterzentrum bauen. Der grösste Teil des Baustoffs stammt aus dem Laufental. Die Firma Ricola gibt mit dem Bau ein weiteres Standortbekenntnis zu Laufen ab.

Lehmhaus in Laufen

Bildlegende: So sieht das neue Kräuterzentrum nach Fertigstellung aus. Die Fassadenelemente sind aus Lehm zvg

Das Produktionsgebäude für die Verarbeitung von Kräutern ist zum grossen Teil aus Lehm gebaut. Wenn das neue Kräuterzentrum im nächsten Jahr fertig gestellt ist, zählt es zu den grössten Lehmbauten in Europa.

Ricola CEO Felix Richterich machte am Mittwoch zusammen mit den Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron und viel Lokalprominenz den ersten Spatenstich zum Bau des Kräuterzentrum.

An dem Standort wird die gesamte Kräuterverarbeitung Ricolas vereint – Trocknen, Schneiden, Mischen und Lagern. Die 13 Ricola Kräuter sollen  auch in Zukunft ausschliesslich in Schweizer Bergregionen angebaut werden, teilte Ricola am Mittwoch mit.

Ricola bekenne sich mit dem Bau in mehrerer Hinsicht für den Standort Schweiz und seine Heimat Laufen. Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben mit dem Kräuterzentrum bereits das fünfte Gebäude für Ricola gestaltet.