Schweizer Sportmuseum bangt um Subventionen

Das einzige Schweizer Sportmuseum mit Sitz in Basel kämpft um seine Subventionen - Museumsleiter Gregor Dill teilt mit, Basel-Stadt wolle seinen Anteil von 150 000 Franken ab 2016 streichen - was das Museum als existenzgefährdend ansieht, wie Dill im Interview sagt.

Zwei Wegweiser, einer weist in Richtung Sportmuseum

Bildlegende: Quo vadis, Sportmuseum? SRF

Der Leiter des Schweizer Sportmuseum, Gregor Dill, hat für seine Institution Existenzängste: streiche Basel-Stadt seinen Beitrag tatsächlich ab 2016 vollständig, könne sich dies fürs Museum fatal auswirken. Dann drohe nämlich, dass das austarierte und seiner Meinung nach bewährte Finanzierungsmodell kippen könnte. Dieses Modell sieht neben dem Stadtkanton auch Basel-Land sowie das Bundesamt für Kultur und Swiss Olympic als Subventionsgeber vor.

Auch wenn die 150 000 Franken von Basel-Stadt nur einen Siebtel des Gesamtbetrages ausmachen würde, wäre eine Streichung für Dill ein schlechtes Zeichen: «Mittelfristig kann dieser Entscheid sogar zur Schliessung des Sportmuseums führen» fürchtet Gregor Dill. Er will nun im Grossen Rat entsprechende Lobby-Arbeit betreiben.

Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr