«Sehr, sehr viele» Baslerinnen und Basler gehen an die Urne

Die Abstimmungen vom 28. Februar mobilisieren. In Basel-Stadt wird eine Stimmbeteiligung zwischen 55 und 60 Prozent erwartet. Dies ist im Vergleich zu früheren Abstimmungen sehr hoch. Auch in anderen Schweizer Städten ist die Stimmbeteiligung aussergewöhnlich hoch.

Urne

Bildlegende: Viele Baslerinnen und Basler interessieren sich für die Abstimmungen vom 28. Februar. Juri Weiss

48'500 Stimmen seien bis am Donnerstag brieflich eingegangen. «Das ist ein sehr hoher Anteil», so Daniel Orsini, Leiter des Büros Wahlen und Abstimmungen. Grund für die hohe Stimmbeteiligung seien einerseits die «attraktiven Themen», so Orsini. Abdererseits aber auch die Tatsache, dass die Themen medial sehr viel Aufmerksamkeit erhielten.

Im Jahr 2002 gingen 62,8 Prozent der Basler Stimmbevölkerung an die Urne, um an der UNO-Abstimmung teilzunehmen. Erreicht Basel-Stadt diesen Spitzenwert auch dieses Wochenende? «Das wird sich zeigen», so Orsini. Ausgeschlossen sei ein neuer Rekordwert aber nicht. Auch in vielen anderen Schweizer Städten wird eine sehr hohe Stimmbeteiligung erwartet. Einzelne Städte erwarten gar eine Stimmbeteiligung von bis zu 70 Prozent, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda ergab. Der Rekord von 79 Prozent bei der EWR-Abstimmung im Jahr 1992 dürfte aber unerreicht bleiben.