Shaqiri freut sich auf Guardiola

Der ehemalige FCB-Spieler Xherdan Shaqiri fühlt sich in München bei Bayern gut integriert. Allerdings hofft er auf noch mehr Einsätzte. Zudem freut er sich auf die Ankunft von Pep Guardiola, der den deutschen Rekordmeister nächste Saison trainieren wird.

Shaqiri tritt einen Corner im Freundschaftsspiel gegen den FC Basel.

Bildlegende: Xherdan Shaqiri bei seiner ersten Rückkehr im Bayern-Dress ins St.Jakob-Stadion am letzten Samstag. Keystone

Die Akzeptanz der hochkarätigen Mitspieler spürt der gut integrierte Schweizer inzwischen. Sein risikofreudiger Stil und seine Bescheidenheit neben dem Rasen kommen gut an. Mit der Münchner Dimension ist der 1,69 m kleine Mittelfeld-Allrounder bereits vertraut: «Man gewöhnt sich rasch an die neue Grössenordnung, sie wird zum Alltag.»

Die Wertschätzung beim Rekordmeister hat sich der Basler hart erarbeitet: «Ich trat früh aus der Deckung. Ich wollte dem Coach zeigen, dass ich nicht einfach ein bisschen dabei sein möchte, sondern Spiele entscheiden kann.» Mit dem ersten halben Jahr sei er zufrieden, er wolle sich aber weiterentwickeln: «Ich hoffe, in der Rückrunde auf noch mehr Einsatzzeit zu kommen.» Für ihn habe sich der Transfer bisher gelohnt: «Ich bin zur richtigen Zeit ins Ausland gegangen. Sportlich machte ich einen weiteren Schritt - und im menschlichen Bereich.» Bei Bayern spiele sich alles auf einem «brutal hohen Niveau» ab. «Deshalb zählt für mich einzig und allein die tägliche Leistung.»

Vorfreude auf Guardiola

Ab dem nächsten Sommer kommt der beste Schweizer Fussballer in den Genuss des weltweit begehrtesten Trainers. Auf die Zusammenarbeit mit der Barcelona-Ikone freut sich Shaqiri: «Sein Erfolgsausweis mit dem FC Barcelona ist fantastisch. Ich will natürlich dafür sorgen, dass ich in seinen Überlegungen eine möglichst wichtige Rolle spiele.» Zur überaus positiven Ausgangslage in der Liga - der Vorsprung der Münchner auf Leverkusen beträgt neun Punkte - und den zahlreichen «Glückwunsch-Telegrammen» der distanzierten Verfolger hält sich Shaqiri zurück: «Wir Spieler nehmen das gar nicht so wahr und beschäftigen uns ja auch nicht täglich mit den Einschätzungen der Konkurrenz.»