Shift Mode rechnet mit längerer Nutzungsdauer im Hafenareal

Noch drei Jahre läuft der Vertrag, den der Verein Shift Mode mit dem Kanton abgeschlossen hat. Solange darf der Verein auf dem Hafenareal seine Zwischennutzungsprojekte durchführen. Bei Shift Mode rechnet man aber damit, dass sie noch mindestens fünf Jahre länger bleiben dürfen.

Katja Reichenstein steht auf dem Hafenareal.

Bildlegende: Katja Reichenstein von Shift Mode glaubt, dass der Auftrag für Zwischennutzungsprojekte verlängert wird. SRF/Martina Inglin

«Wenn man betrachtet, wie langsam das Hafenprojekt vorankommt, glauben wir nicht, dass wir hier schon 2019 weg müssen», sagt Katja Reichenstein vom Verein Shift Mode. Der Verein hat mit dem Kanton einen Vertrag abgeschlossen, der die Zwischennutzung auf dem Ex-Migrol-Areal beim Hafen regelt.

Marc Keller, Mediensprecher des Basler Bau- und Verkehrsdepartements, bestätigt auf Anfrage, dass die Planung für das Areal im Jahr 2019 wohl noch nicht abgeschlossen sein wird. Es sei aber falsch zu denken, dass deswegen der Vertrag automatisch verlängert werde: «Es kann auch sein, dass der Kanton gewisse Parzellen schon bebaut, auch wenn die Planung noch ganz nicht abgeschlossen ist.» Verhandlungen zwischen dem Kanton und Shift Mode sind auf Ende 2016 geplant.

Holzhallen weiter verzögert

Dennoch zeigt man sich bei Shift Mode zuversichtlich. So hält der Verein auch an seinen Plänen fest, auf dem Areal drei Holzhallen zu bauen. Der Bau der Hallen wird aber von der Gruppierung «WG Klybeck» bekämpft, da sie mehr Lärm und Verkehr im Quartier befürchtet. Die Gruppe hat bereits zwei Einsprachen eingereicht und den Fall nun ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Dies verzögert den Bau der Halle um einige Monate.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)