Sicherheitsdirektor Dürr kann sich Basler Cupfinal vorstellen

Nach den Ausschreitungen vom Ostermontag hat Bern anscheinend das Interesse an der weiteren Austragung des Cupfinals in der Hauptstadt verloren - Basel zeigt sich hier offen, zumindest Sicherheitsdirektor Baschi Dürr.

Baschi Dürr und Guy Morin sehen sich an

Bildlegende: Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (links) kann sich einen Cupfinal in Basel vorstellen. Keystone

Nach den Aussagen einiger Vertreter der Berner Politik, u.a. von Stadtpräsident Alexander Tschäppät, dass sie den Cupfinal nicht mehr in der Bundesstadt haben möchten, könnte nächstes Jahr Basel in die Bresche springen: «Wenn eine entsprechende Anfrage des Schweizer Fussballverbandes an uns ergeht, werden wir diese sicher wohlwollend prüfen» sagt der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Schweizer Radio SRF.

Gegen Gesetzes-Verschärfung

Gleichzeitig wehrt sich FDP-Vertreter Dürr gegen diejenigen Stimmen, die eine Verschärfung des Hooligan-Konkordates auf nationaler Ebene verlangen: «Das muss weiterhin ganz klar die Sache der Kantone bleiben» betont Baschi Dürr. Und meint ausserdem, schon jetzt seien Straftatbestände wie Sachbeschädigungen etc. zu verfolgen und müssten gemäss den geltenden Gesetzen ganz klar geahndet und bestraft werden.