Sicherheitsvorkehrungen zur OSZE Konferenz - Unbehagen in Basel

Die Vorbereitungen für die OSZE-Ministerratskonferenz in Basel laufen auf Hochtouren. Unter anderem werden zwei Meter hohe Zäune um die Konferenzgebäude der Messe Basel gebaut. Diese Zäune rufen bei vielen Passanten und der Bevölkerung Unbehagen hervor. Ältere Bewohner werden an den Krieg erinnert.

Zwei Reihen mit zwei Meter hohen Maschendrahtzäunen stehen vor dem MUBA Gebäude.

Bildlegende: Ein Doppelzaun vor dem MUBA Gebäude schützt die Teilnehmer der OSZE Konferenz. SRF

Es sind ungewohnte Bilder im Kleinbasel. Zwei Meter hohe Zäune, dahinter gleich die nächste Reihe, zwischen diesen beiden Reihen zusätzliche Gitter quer - die Messe gleicht dieser Tage einer Festung. Bei vielen Passanten lösen diese Sicherheitsvorkehrungen Kopfschütteln aus. Viele finden sie übertrieben.

Es gibt aber auch Passanten, die grundsätzlich Verständnis für die Sicherheitsmassnahmen haben. Während einer so grossen und wichtigen Konferenz dürfe einfach nichts passieren. Es sei halt vermutlich auch nötig, dass in Sachen Sicherheit auf diesem Niveau alle Register gezogen würden.

Neben den hohen Zäunen muss während der Konferenz der Tramverkehr umgeleitet werden und Anwohner dürfen ihre Vorhänge nicht öffnen. Auf den Dächern der umliegenden Liegenschaften soll Wachpersonal gesichtet worden sein.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)