Sonntagsverkauf: Schlangen in den Basler Läden und an der Grenze

Der letzte Sonntagsverkauf vor Weihnachten bescherte den Ladenbesitzern in der Basler Innenstadt gute Umsätze. Man sei mit dem Weihnachtsgeschäft generell zufrieden, sagt Mathias Böhm, Geschäftsführer von «Pro Innerstadt». Lange Schlangen gab es jedoch auch an den Grenzübergängen zu Deutschland.

Mann und Frau mit vollbepackten Einkaufstaschen

Bildlegende: Volle Taschen - In der Basler Innenstadt wurde am Wochenende viel eingekauft. Keystone

«Die Stadt ist voll, wir sind zufrieden», sagt Mathias Böhm von «Pro Innerstadt» gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. «Pro Innerstadt» sind rund 300 Betriebe in Basel angeschlossen. Zwar sei der Sonntag vor einer Woche wegen des Wetters noch besser gewesen, dennoch lief das Geschäft gut. Gute Rückmeldungen habe er auch zum Weihnachtsgeschäft generell in den letzten Wochen erhalten.

Weniger Sorgen als in den vergangenen Jahren bereite den Läden in Basel der Einkaufstourismus nach Deutschland, so Böhm. «Wir stellen fest, dass sich die Situation stabilisiert hat, auch weil Einkaufen in der Schweiz günstiger geworden ist.»

Lange Autoschlangen an den Grenzen

Von Entspannung ist an den Grenzübergängen zu Deutschland jedoch nichts zu spüren. Laut Patrick Gantenbein, Sprecher der Schweizer Grenzwache hätten sich am Wochenende lange Autoschlangen bei der Einreise in die Schweiz gebildet.

Betroffen war vor allem der Grenzübergang Rheinfelden am Samstag. Hier habe es Wartezeiten von bis zur einer halben Stunde gegeben. «Ein absoluter Rekord», stellt Gantenbein fest. Ob der Einkaufstourismus vor Weihnachten stagniert habe, könne er nicht sagen. «Wir haben die Zahlen noch nicht im Detail ausgewertet», so Gantenbein.