Sparpaket sorgt bei Badegästen für rote Köpfe

Am Ende einer Hitzewelle hat gestern der Baselbieter Regierungsrat für eine «kalte Dusche» gesorgt: 188 Millionen Franken will die Baselbieter Regierung in den nächsten Jahren sparen. Im Gartenbad Gitterli in Liestal sorgt diese «kalte Dusche» für rote Köpfe.

Badegäste im Sportbad Gitterli in Liestal

Bildlegende: Badegästen im Sportbad Gitterli in Liestal haben gar keine Freude an den Sparplänen der Regierung. zvg

Viele der Badegäste, die heute Abkühlung gesucht haben im Gartenbad Gitterli in Liestal sind wütend über die Baselbieter Regierung und enttäuscht von deren Sparplänen. Der Grundtenor ist deutlich: «Es wird am falschen Ort gespart.»


Reaktionen aus dem Gitterli (09.07.2015)

2:57 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 09.07.2015

Besonders stossend finden die Gäste, dass der Kanton die Subventionen für das Umweltschutzu-Abonnement streichen möchte: «Lange war Baselland Vorreiter punkto öffentlichem Verkehr und nun streicht die Regierung die Beiträge an das U-Abo. Das kann ich nicht begreifen», ärgert sich zum Beispiel ein älterer Badegast. Aber auch dass der Kanton jede zehnte Stelle streichen will, stösst bei den meisten Badegästen auf grosses Unverständnis: «Betroffen davon sind auch Lehrer und Polizistinnen - das darf nicht sein», sagt eine junge Mutter.