Spitex Basel-Stadt gibt bei Fallpauschale Entwarnung

Die seit gut einem Jahr geltende Fallkostenpauschale in den Schweizer Spitälern stellt auch die Spitex Basel-Stadt vor neue Herausforderungen - die sind anscheinend aber gut zu bewältigen.

Spitex-Mitarbeiterin lädt aus dem Kofferraum des Autos aus.

Bildlegende: Genug Zeit für die Arbeit trotz Fallpauschale: Spitex-Mitarbeiterin. Keystone

Gross waren die Befürchtungen, die seit anfangs 2012 geltende Fallkostenpauschale in den Schweizer Spitälern würde dazu führen, dass die Spitäler ihre Patientinnen und Patienten teilweise zu früh entlassen würden, die Rede war von «blutigen Austritten». Davon könne keine Rede sein, sagt, mit Blick auf die Erfahrungen des ersten Jahres, die Geschäftsführerin von Spitex Basel-Stadt, Dorothea Zeltner. Auch wenn noch keine Zahlen vorliegen, stellt sie allerdings doch einen etwas grösseren Druck auf die Spitex-Mitarbeiterinnen fest: gewisse medizinische Untersuchungen würde in den Spitälern nicht mehr gemacht sondern eben an die Spitex ausgelagert.

Schneller nach Hause entlassen

Und auch wenn es keine «blutigen Austritten» geben würde, so sagt Dorothea Zeltner, sei die Verweilzeit in den Spitälern im allgemeinen doch etwas kürzer. Trotzdem sei der leicht Mehraufwand für die Spitex gut zu bewältigen und es müssten nicht noch zusätzlich Leute eingestellt werden - dies auch weil die Betreuten Hilfeleistungen zeitlich weniger lang in Anspruch nehmen würden, sagt Dorothea Zeltner.