Spitzentennis auf der Basler Grossbaustelle

Die Basler St. Jakobshalle wird für rund 100 Millionen Franken saniert. Während dem grossen Tennisturnier Swiss Indoors jedoch ruhen die Bauarbeiten. Auch sonst haben Kanton und Organisatoren alles unternommen, damit der Event möglichst reibungslos über die Bühne geht.

Die St.Jakob-Halle, die von der Baustelle verdeckt wird

Bildlegende: Spitzentennis auf der Baustelle: die St.Jakob-Halle während den Swiss Indoors. SRF

Die St. Jakobshalle ist zur Zeit eine Riesenbaustelle. Wo sonst jedoch gebaggert, gebohrt und gehämmert wird, ist es zur Zeit erstaunlich still. Denn die Bauarbeiten wurden extra wegen den Swiss Indoors eingestellt. So sagt Beat Grossglauser vom Basler Bau- und Verkehrsdepartement: «Man sieht, es ist eine Baustelle. Es ist ein Aufbruch in die Zukunft. Aber es ist kein einziger Bauarbeiter da.»

Trotzdem waren ausser diesem Baustopp noch weitere Massnahmen nötig, um den reibungslosen Ablauf der Swiss Indoors zu ermöglichen. So wurden wegen der Bauarbeiten im neuen Foyer auf der Nordseite der Halle auch neue Fluchtwege und Notausgänge angelegt. Dazu erklärt Christian Kern von der Turnierorganisation der Swiss Indoors: «Eigentlich ist das hier Teil des neuen Haupteingangs. Das wird jetzt genutzt als neuer Fluchtweg.»

«  Es ist kein einziger Bauarbeiter da. »

Beat Grossglauser
Vertreter Baudepartement Basel-Stadt

Auch für die Küche des Basler Luxushotel «Trois Rois» das während den Swiss Indoors für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgt, musste eine neue Lösung gefunden werden. Aus Platzmangel musste die Küche in ein Zelt hinter die St. Jakobshalle umziehen.

Alle diese Anpassungen bedeuten vor allem organisatorisch ein Zusatzaufwand für Kanton, Hallenverwaltung und Swiss Indoors. Wer die Kosten dafür übernimmt, ist allerdings noch offen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)