«Spood Me»: Die inoffizelle Basler Pingpong-Meisterschaft

In Basel stehen 62 Pingpongtische und besonders bei schönem Wetter sind diese richtiggehend belagert. Dass weisse Runde wird aufs grüne Eckige geschlagen - dies geschieht auch im Rahmen der inoffiziellen Pingpongmeisterschaft «Spood Me». Auf Deutsch heisst dies «Fordere mich heraus!»

Pinpongspieler konzentriert auf Ball

Bildlegende: Ganz so verbissen wie hier an den Olympischen Spielen geht es an der inoffiziellen Basler Meisterschaft nicht zu und her Keystone

«Spood Me» ist zuerst einmal eine Internetplattform. Dort loggt man sich mit einem sogenannten Nickname ein und fordert dann Gleichgesinnte zu einem Pingpongmatch heraus. Zur abgemachten Zeit trifft man sich am abgemachten Ort, spielt und trägt danach das Resultat wieder auf der Plattform ein. So entsteht eine Rangliste unterteilt in verschiedene Ligen.

Sport ohne Verpflichtung

«Spood Me ist eine sehr niederschwellige Art Sport zu machen und gleichzeitig ein paar neue Leute zu treffen», meint Cyrill Desmontet gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Er ist einer der Mitorganisatoren. Besonders freue ihn die Heterogenität der Spielenden. «Besonders toll finde ich, dass alles vorhanden ist, was an einem Sport Spass macht, aber ohne Verpflichtungen. Es gibt keine fixen Trainingszeiten», meint ein anderer Spieler.