Starwings Basel zieht Konsequenz aus Schlägerei

In Zukunft will der Basketballverein «Starwings Basel» Spieler auf ihren Charakter prüfen. Diese Lehre zieht der Vereinsvorstand nach einer Schlägerei unter zwei Spielern des NLA-Teams. Dabei wurde ein Spieler verletzt. Beide werden in Zukunft nicht mehr für den Verein spielen.

Eine Schlägerei unter zwei Spielern schockierte am Freitag, den 21. Februar, das Nationalliga A Team der Basler «Starwings». Schon während des Spiels kam es zu Auseinandersetzungen unter den Spielern Miroslav Petkovic und Uzas Rokas aus Litauen. In der Spielpause eskalierte der Streit und endete in einer Schlägerei zwischen den beiden in der Garderobe. Uzas Rokas musste danach mit einem Nasenbeinbruch im Krankenhaus behandelt werden.

Als Konsequenz entlässt der Vorstand der «Starwings Basel» nun Miroslav Petkovic per sofort. Auch Uzas Rokas spielt nicht mehr für den Verein. Mit ihm strebt der Vorstand eine Vertragsauflösung mit einer Entschädigung an.

Für die Zukunft will der Verein nun Lehren ziehen, sagte Martin Spörri, Präsident der «Starwings Basel» gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. So sollen die Spieler in Zukunft nicht nur auf ihre Spielqualitäten, sondern auch auf ihren Charakter hin geprüft werden. Auch wenn dies ein schwieriges Vorhaben sei, erhofft sich der Vorstand dadurch eine bessere Harmonie im Team und damit auch mehr Erfolg.

Den Vorfall selber, die Schlägerei vom vergangenen Freitag, hätte niemand vorhersehen können, sagte Spörri. Er habe in seinen 40 Jahren im Basketball-Sport noch nie von so einem Vorfall gehört.