Zum Inhalt springen

Stellenabbau bei Roche 235 Stellen weniger in Kaiseraugst: Regierung überrascht

Roche-Schild.
Legende: Die Verpackung von Produkten in grossen Volumen soll in Zukunft an anderen Standorten geschehen. Keystone

Roche baut am Standort Kaiseraugst 235 Stellen ab. Das wurde am Montag bekannt. Die Anpassung soll ab 2019 über die kommenden Jahre erfolgen, wie es weiter heisst. Betroffene Mitarbeitende sollen Unterstützung bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen erhalten.

Nach anderen negativen Mitteilungen ist das ein Schlag. Es ist eine markante Reduktion.
Autor: Urs HofmannRegierungsrat Kanton Aargau

Es seien diverse niederschwellige Arbeitsangebote, die mit dem Stellenabbau verschwinden, bedauert Urs Hofmann, Regierungsrat des Kantons Aargau, gegenüber SRF. Man erwarte von Roche gute Anschlusslösungen für die Betroffenen und nehme die Firma hier beim Wort.

Der Entscheid sei völlig überraschend gekommen, so Hofmann weiter. Bei den Kontakten der Aargauer Regierung mit Roche sei die Sprache nur von stetigem Ausbau gewesen. Dies etwa im Zusammenhang mit der Verkehrsinfrastruktur in Kaiseraugst für neue Werke. Auch bei der Gemeinde sei man überrascht. Urs Hofmann setzt nun darauf, dass Roche grundsätzlich weiter ausbaut im Fricktal. In den letzten fünf Jahren habe das Unternehmen hier über 700 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Verpackungsabteilung fällt weg

Wegen Anpassungen in der Produktion von Medikamenten sollen in Kaiseraugst 235 Stellen abgebaut werden. Medikamente mit grossen Produktionsvolumen sollen in Zukunft jeweils an anderen Standorten verpackt werden, da diese auch dort produziert würden.

In Zukunft werde sich der Standort Kaiseraugst auf die Produktion und die Markteinführung von Medikamenten in kleineren Volumen fokussieren, teilt Roche weiter mit.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Haenggi (A. Haenggi)
    Genau so ist es; der Stellenabbau/Fertigung im Ausland schreitet voran und die Einwanderung auch......es ist schon so weit dass wir weg ziehen müssen vom Dreiländereck um Arbeit zu finden, wir müssen Platz machen für die Einwanderer! Sehr schade dass wir nicht besser geschützt werden. Alles schön reden, alles nicht so schlimm, bla, bla, bla. Die Stellen-Vermittler sind überfordert mit über 300 Bewerber International (pro Stelle) und die Politik schaut zu. Traurige Entwicklung!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Die Stellenvermittler in der Region agieren oft aus dem Ausland, weil sie billiger sind, als die in CH angesiedelten mit 18%-Vermittlungsgebühr. Die "hochspezialisierten" Stellenvermittler aus FR, GB und NordDE (mit allen bereits Bekanntschaft gemacht) führen Skype-Interviews und sprechen HochDE oder E. Dialekt verstehen sie nicht. Der dominante Arbeitgeber (der mit dem mit dem bevorstehenden Stellenabbau) verlangt gar keine D-Kenntnisse. Das ist eine Abwärtsspirale par excellence...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Kommentare werden einfach viel zu träge aufgeschaltet -wieso nur ?????
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Der Stellenabbau in der Schweiz schreitet munter voran, anderseits wird die Einwanderung munter vorangetrieben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen