Straumann kauft im Ausland ein

Der Basler Zahnimplantat-Hersteller Straumann beteiligt sich an zwei Unternehmen im Ausland. Die beiden Firmen aus Deutschland und Spanien stellen ebenfalls Zahnimplantate und -prothesen her.

Eingang Straumann

Bildlegende: Straumann beteiligt sich an Unternehmen in Deutschland und Spanien Keystone

Straumann steigt bei der deutschen Medentika und der spanischen Createch ein. Mit dem Zukauf möchte der Zahnimplantate-Hersteller seine Stellung im preiswerten «Value»-Segement erweitern, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Vor allem die deutsche Medentika würde preisgünstige Produkte herstellen.

Straumann beteiligt sich mit 51 Prozent am deutschen Konzern - sofern das deutsche Bundeskartellamt den Kauf genehmigt. Bei der spanischen Firma Createch steigt Straumann mit 30 Prozent ein. Es sei aber vereinbart, dass Straumann die Beteiligung in den nächsten sieben Jahren auf 100 Prozent ausbauen könnte.

Der Markt verändert sich

Marco Gadola, Straumann-Chef, begründet diesen Ausbau mit der Entwicklung auf dem Markt. Eine Mehrheit der Kunden sei nicht bereit, eine Premium-Marke wie Straumann zu honorieren. Aus diesem Grund sei es wichtig, die Position ausserhalb des hochklassigen Sektors zu stärken.