Streit um Solaranlagen

Seit Januar 2013 ist es im Kanton Basel-Stadt möglich, auf Hausdächern photovoltaische Anlagen ohne Bewilligung zu erstellen. Die Regierung möchte mit dieser Erleichterung die Solarenergie fördern. Die Richtlinien seien aber viel zu restriktiv, monieren Interessenten an solchen Anlagen.

Solaranlage

Bildlegende: Die Solaranlage an der Holeestrasse sorgt für Konflikte Juri Weiss

In der Stadt Basel soll der Anteil an Solarenergie gesteigert werden. Aus diesem Grund müssen seit dem 1. Januar 2013 Photovoltaikanlagen nicht mehr bewilligt werden. Allerdings müssen sie sowohl technischen wie auch ästhetischen Anforderungen genügen.

Nach sieben Monaten geänderter Praxis zieht Jörg Vitelli, Präsident der Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz WBG, eine ernüchternde Bilanz.

Zu viele Ämter seien involviert: «Die einen fördern, die anderen verhindern», so Vitelli im «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Konkret geht es um die ästhetischen Richtlinien der Stadtbildkommission.

Den Erbauern solcher Anlagen machen die vielen Kamine, Dachfenster und auch Lüftungsschächte zu schaffen. Oft können sie Anlagen nicht am Stück erstellen, sondern müssen sie in kleine Parzellen aufteilen. Diese kleineren Teile müssen nun nach geometrischen Regeln angeordnet werden.