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Universität Basel Streit ums Sparen zwischen Baselbieter FDP und Basler LDP

Die Sparvorschläge der Baselbieter FDP kommen in Basel-Stadt nicht gut an. Im Streitgespräch kommen sich LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein und FDP-Fraktionschef Rolf Richterich nicht näher. Die Fronten bleiben verhärtet.

Legende: Audio Streitgespräch um Partnerschaft bei der Uni Basel abspielen. Laufzeit 16:00 Minuten.
16 min, aus Regi BS BL vom 13.01.2017.

«Ich bin hässig.» Mit diesen Worten kommentierte die Basler LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein die Vorschläge der Baselbieter FDP zur gemeinsamen Universität von Baselland und Basel-Stadt Anfang Woche. Geht es nach den Freisinnigen, soll Baselland jährlich noch maximal 120 Millionen Franken an die Universität zahlen - im laufenden Jahr sind es knapp 170 Millionen.

Im Streitgespräch beim «Regionaljournal Basel» von Radio SRF kommt es zur Konfrontation zwischen Patricia von Falkenstein (LDP, BS) und Rolf Richterich (FDP, BL).

Die prägnantesten Aussagen

Patricia von Falkenstein:

  • «Mit diesen Vorschlägen will die Baselbieter FDP die Uni zerstören.»
  • «Die Uni überprüft heute laufend, wo sie sparen und mehr Einnahmen generieren kann.»
  • «Die Stimmung zwischen beiden Basel ist im Bereich Uni und Spitäler schlecht.»

Rolf Richterich:

  • «Wenn die Uni so weitermacht, gibt es sie in 550 Jahren nicht mehr.»
  • «Man muss sich fragen: Werden wir Baselbieter überhaupt ernst genommen?»
  • «Wir sind in Sorge um die Partnerschaft bei der Uni Basel»

Wer bezahlt wie viel?

Im Jahr 2016 haben Kantone und Bund laut Budget 496,6 (Vorjahr: 490,9) Millionen Franken an die Uni Basel bezahlt. Basel-Stadt steuerte 33,7 Prozent, Baselland 33 Prozent, der Bund 18,1 und die übrigen Kantone 15,2 Prozent bei.

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