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Taxigewerbe Taxi-Lampe wegnehmen und als Uber-Fahrer loslegen

Seit dem 1. Mai gibt es in der Region Basel statt dem Fahrdienst Uber Pop nur noch Uber X. Dort gibt es eine Tendenz.

Seit dem 1. Mai gibt es den Fahrdienst Uber Pop in Basel nicht mehr; also private Fahrerinnen und Fahrer, die mit dem eigenen Auto Kunden herumfahren. Sondern nur Uber X, dafür braucht es eine Taxiprüfung.

Markus Kümin, der bei der Gewerkschaft Unia die Taxi-Gruppe betreut, hat in diesem Zusammenhang eine Beobachtung gemacht, die auch andere teilen: Taxifahrer, die nach Dienstschluss ihre Taxi-Lampe vom Fahrzeug abschrauben würden und dann als Uber-Fahrer unterwegs sein: «Das lässt sich ja ganz einfach bewerkstelligen.»

Dass dies der vielen Arbeitsstunden wegen für Fahrer und Gäste gefährlich sein könnte, sei ihnen dabei wohl zu wenig bewusst. Sagt Roman Künzler von der Unia: Das habe natürlich auch mit den Arbeitsbedingungen zu tun, die sich im Taxigewerbe in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hätten.

Auf die Kontrollen durch die Polizei vertrauen die Gewerkschafter wenig: das sei auch schwierig, weil fast nicht herauszufinden, wer da wie im Verkehr unterwegs sein.

Beim Fahrdienst Uber kann oder will man diese Beobachtungen nicht bestätigen, dort heisst es einfach, der Dienst Uber X laufe in Schweizer Städten gut.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)

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