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Terrorgefahr Kein Geld für Jüdische Gemeinde Basel

Synagoge
Legende: Mögliches Ziel eines Anschlags: Die Synagoge in Basel. Staatskanzlei Basel-Stadt
  • Wegen Anschlags-Gefahr sind die Kosten für die Sicherheit bei der Jüdischen Gemeinde Basel enorm gestiegen.
  • LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein forderte in einem Budgetpostulat einen Beitrag von 800'000 Franken des Kantons an die Gemeinde.
  • Der Grosse Rat lehnte diesen Antrag ab. Der Kanton hatte jedoch schon früher angekündigt, dass er sich mit einer halben Million an baulichen Massnahmen zur Sicherheit beteiligen will.

Enttäuscht über den Entscheid des Grossen Rates zeigt sich die Jüdische Gemeinde. Sie müsse jetzt entscheiden, ob sie wieder ein Defizit von 700'000 Franken in Kauf nehmen oder die Sicherheitsmassnahmen herunterfahren wolle. Auf jeden Fall sehe sie sich jetzt zum Abbau von Aktivitäten in Basel gezwungen, schreibt sie in einem Communiqué.

Der Präsident der israelitischen Gemeinde Basel Guy Rueff kann die Ablehnung des Rates nicht verstehen. Besonders irritiert habe ihn das Argument, es sei ja noch nie etwas passiert in Basel. «Offenbar muss zuerst etwas passieren, damit Regierung und Parlament bereit sind, etwas zu unternehmen.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Katholiken und Protestanten zahlen Kirchensteuern. Damit muss die Kirche ihre Ausgaben decken. Amsonsten sind Staat und Kirche getrennt. Sonst können auch Zeugen Jehovas, Scientology und Islamischer Zentralrat einen Zustupf beantragen.
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    1. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Die Jüdische Diaspora hat in ihren Statuten nirgends die totale Vernichtung der islamischen Welt festgeschrieben,sie tragen auch keine Bombengürtel unter Unbeteiligte und ihre Chauffeure fahren auf der Strasse,nicht durch Weihnachtsmärkte.
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Das passt doch perfekt in den weltweit neu erwachenden Antisemitismus. Während die Weltgemeinschaft absurderweise z.B. die bombenden, mordenden und terrorisierenden Palästinenser aus falsch verstandener Solidarität mit viel "Hilfs"-Geld unterstützt, fährt man die Unterstützung für die Juden immer mehr herunter. Dass so etwas nun auch in der Zionistenstadt Basel geschieht, finde ich ziemlich schäbig.
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