Thomas Gander hört auf als Basler Fanarbeiter

Der 38-jährige Sozialarbeiter gibt die Co-Leitung von Fanarbeit Basel ab. Er hat die Fanpolitik rund um den FC Basel in den vergangenen zehn Jahren mitgeprägt.

Thomas Gander, abtretender Co-Leiter von Fanarbeit Basel.

Bildlegende: Thomas Gander, abtretender Co-Leiter von Fanarbeit Basel. zVg

Nach knapp zehn Jahren in der Fanarbeit habe er Lust auf eine neue Herausforderung, sagt Thomas Gander im Gespräch mit dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. «Und es ist auch gut, dass es in der Fanarbeit einen Wechsel gibt.»

Im Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt sagt Thomas Gander: «Ich glaube, dass wir die Fanarbeit, die es früher gar nicht gab, etablieren konnten.» Heute habe die Fanpolitik in Basel schweizweiten Vorbildcharakter. Diesen Dialog hat Thomas Gander mitgeprägt. Seine Aufgabe war es, zwischen Fankurve, FC Basel und den Behörden zu vermitteln. Diese Aufgabe bleibe auch in Zukunft wichtig, sagt Thomas Gander. «Es gibt in der Fanarbeit keinen Endpunkt. Die Fanbewegung verändert sich stetig.»

Fanarbeit Basel muss nun einen Nachfolger für Thomas Gander als Co-Leiter suchen. Die andere Co-Leiterin, Ornella Pessotto, behält ihre Funktion. Im Gegensatz zu Thomas Gander arbeitet sie jedoch vorwiegend im Hintergrund.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)