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Basel Baselland Thomas Weber neu in Baselbieter Regierung gewählt

SVP-Kandidat Thomas Weber hat sich im zweiten Wahlgang der Baselbieter Regierungsratswahlen durchgesetzt. Gemäss Schlussresultat hat Weber rund 4600 Stimmen mehr auf dem Konto als sein Konkurrent Eric Nussbaumer von der SP.

Legende: Video Weber im Baselbieter Regierungsrat abspielen. Laufzeit 2:02 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.04.2013.

Das Schlussresultat der Ersatzwahl in die Baselbieter Regierung steht fest: Thomas Weber ist mit 36'797 Stimmen neu in die Regierung gewählt worden, Eric Nussbaumer konnte 32'176 Stimmen auf sich vereinigen. Damit beträgt Webers Vorsprung 4'621 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38 Prozent.

Im ersten Wahlgang vom 3. März lag Nussbaumer noch mit 31'472 Stimmen um 323 Stimmen vor Weber. Auch für die zweite Runde war im Vorfeld des Wahlsonntags mit einem eher knappen Ausgang gerechnet worden. Das nun vorliegende Endergebnis überrascht nun in seiner Deutlichkeit.

Nötig geworden war die Ersatzwahl, nachdem Finanzdirektor Ballmer nach 13-jähriger Amtszeit seinen Rücktritt auf Ende Juni erklärt hatte. Seine Partei, die FDP, trat darauf aber nicht selbst an, sondern unterstützte Weber. Mit Webers Wahlerfolg kehrt die 2011 von den Grünen aus der Regierung verdrängte SVP in die Exekutive zurück.

Neu setzt sich die Baselbieter Regierung zusammen aus Sabine Pegoraro (FDP), Urs Wüthrich (SP), Isaac Reber (Grüne) und Thomas Weber (SVP).

Nach dem Tod des im Amt verstorbenen Peter Zwick (CVP) wird am 9. Juni erneut eine Ersatzwahl fällig. Bereits als ihren Kandidaten nominiert hat die CVP den Allschwiler Gemeindepräsidenten Anton Lauber.

14 Kommentare

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  • Kommentar von F.Herder, Bottmingen
    Lieber Herr Anderegg :-) Wann hatte ich Wahlen für "ungültig" erklärt? Im Kt.SO, Kt.BL und in der Stadt Zürich war die Wahlbeteiligung UNTER 50%. Auch das Resultat des AL-Kandidaten ist dürftig und nicht repräsentativ. Ich will darauf hinweisen und das Bewusstsein schärfen, dass Abstimmungen mit einer Beteiligung unter 50% nicht repräsentativ sind. Man muss sich ERNSTHAFT fragen, warum die Menschen an der Demokratie nicht interessiert sind. Wo sehen Sie da ein Problem??
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    1. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      " Bei einer Wahlbeteiligung von 35.1% von einem demokratischen Entscheid zu sprechen, ist geradezu eine Verhöhnung der Demokratie " Damit sugerrieren Sie aber das die Wahl nicht demokratisch war! Nur spielt es keine Rolle, ob 50% wählen gehen oder nur 28-38%, da jede dieser Wahlen im Vorfeld und im Ablauf demokratisch waren. Oder liegen Ihnen Infos über Unregelmäßigkeiten und Wahlbetrug vor??
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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    F.Herder, BottmingenSonntag, 14.04.2013, 17:57, Egal, ob hier die grüne Kandidatin,die CVP- und FDP-Männer gewählt wurden oder nicht und wie auch immer das Resultat aussieht - verloren hat hier klar die Demokratie! Bei einer Wahlbeteiligung von 35.1% von einem demokratischen Entscheid zu sprechen, ist geradezu eine Verhöhnung der Demokratie.- Bei der heutigen Wahl war die Wahlbeteiligung auch nur bei 38%. Ist die Wahl nun auch wieder ungültig, nur weil die SVP gewann und die SP verlor??
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  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    Für den hoch- und viel gelobten Eric Nussbaumer von der $P ist das eine schwere Niederlage. SVP, FDP und CVP kommen in BL nicht einmal auf 50% Wähleranteil, wo Herr Nussbaumer eigentlich hätte Siegen müssen, da viel bekannter als Weber und er doch angeblich über so gute Qualitäten verfügt. Aber dem ist nicht so, die $P bleibt aussen vor. Herzliche Gratulation an Thomas Weber.
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