Tinguelys Zyklop wird am Basler Rheinufer lebendig

Von Juli bis September gastiert die Produktion «Cyclope» am Klybeckquai in Basel. Die Produktion steht in der Tradition von «Karl's kühne Gassenschau» oder «Silo 8». Zum ersten Mal steht jedoch ein Kunstwerk von Jean Tinguely im Zentrum und verleiht der Produktion auch den Namen.

Ausschnitt aus der Produktion «Le Cyclope»

Bildlegende: So sieht die Produktion «Le Cylope» am Ende aus. zVg

Im Moment laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dabei geht es vor allem um den Aufbau des 20 Meter hohen Bühnenbildes. Weder der Regisseur noch die Artisten sind im Moment auf dem Bauplatz. Im Zentrum des Geschehens steht Bauleiter Daniel Bäumlin.

Die Planung und Realisierung von aussergewöhnlichen Bühnenkonstruktionen ist eine seiner Spezialitäten. Er hat bereits für «Karl's kühne Gassenschau» oder die Berner Freilichttruppe «Madame Bissegger» gearbeitet.

Künstlerisch möchte sich Daniel Bäumlin nicht mit Tinguely messen. «Die haben beim Le Cyclope in Paris Jahre gebaut und ganze Güterwagen in die Skulptur integriert», erzählt er.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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