Tram- und Busfahren in der Region Basel wird teurer

Der Tarifverbund Nordwestschweiz schlägt zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember um durchschnittlich 4,3 Prozent auf. Begründet wird dies mit einem besseren Angebot und neuem Rollmaterial.

Tram 11 beim Grosspeter in Basel

Bildlegende: Moderne Trams: Die Erneuerung des Rollmaterials führt zu höheren Billetpreisen. zVg

Die Erhöhung stehe «im Kontext der nationalen Tarifmassnahmen», teilte der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) am Donnerstag mit. Die Begründungen beziehen sich indes primär auf regionale Verbesserungen wie die nach Weil am Rhein (D) verlängerte Tramlinie 8, die Taktverdichtung des 10er-Trams im hinteren Leimental oder bessere Fahrgastinformationssysteme.

Grösster Posten sind die Erneuerungen der Fahrzeugflotten der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und der Baselland Transport (BLT). Diese werden auf insgesamt rund 350 Millionen Franken beziffert - diese Kosten fallen über mehrere Jahre gestaffelt an.

Umweltschutz-Abo kostet 5 Franken mehr

Neben Effizienzsteigerungen und höheren Staatsbeiträgen seien auch Preiserhöhungen nötig. Bei den Abos schlägt das übertragbare Umweltschutz-Abonnement (U-Abo) am meisten auf: von 85 auf 90 Franken im Monat. Die anderen Monats-U-Abos werden zwei respektive drei Franken teurer. Bei den Einzelbilletten ohne Halbtax-Abo wird die Kurzstrecke mit neu 2.20 Franken zehn Rappen teurer. Ein Billett für eine bis drei Zonen schlägt zwanzig Rappen auf, mehr Zonen kosten künftig jeweils 40 Rappen mehr. Mit Halbtax bleibt die Kurzstrecke unverändert und schlagen die übrigen Tarife etwas weniger auf als ohne Halbtax.