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Unfall in Muttenz 37 Verletzte bei Zusammenstoss zwischen Lastwagen und Tram

Legende: Video Tramunfall in Muttenz abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 18.10.2017.
  • Bei der Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Tram sind am Nachmittag in Muttenz (BL) 37 Personen verletzt worden.
  • 16 Menschen wurden ins Spital eingeliefert.
  • Dem Zusammenstoss vorausgegangen war ein Unfall zwischen einem Roller und einem Auto, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.
  • Der Tramzug der Linie 14 wurde durch den Aufprall weit aus den Schienen gedrückt. Die Tramlinie bleibt bis Donnerstagmorgen gesperrt.

Zum Unfall kam es auf der Rennbahnkreuzung der St. Jakobstrasse, wie die Polizei mitteilte. Vorausgegangen war um 14:50 Uhr ein Unfall mit einem Roller und einem Auto. Noch während der Unfallaufnahme rammte am selben Ort ein Sattelschlepper den Tramzug, der darauf aus den Schienen gehoben wurde.

Der ramponierte Vorderteil des Trams ragte nach dem Unfall quer über den Veloweg, der vom St. Jakob-Stadion nach Muttenz ins Dorfzentrum führt. Laut dem Polizeisprecher hätte die Bilanz angesichts der drastischen Unfallsituation noch deutlich schlimmer ausfallen können.

Niemand in Lebensgefahr

Von den insgesamt 37 Verletzten, welche die Sanität vor Ort betreute, war laut der Polizei niemand in Lebensgefahr. 16 Menschen wurden mit bis zu mittelschweren Verletzungen in Spitäler gebracht. Andere konnten lokal verarztet werden und dann nach Hause gehen.

Der Lastwagen war auf der Birsfelderstrasse kommend über die Kreuzung gefahren. Die Befragung des Chauffeurs stand am Abend noch aus. Ob er unter den Verletzten ist, war nicht zu erfahren.

Aufwändige Bergungsarbeiten

Da die Strassenkreuzung stark befahren ist, waren die Bergungsarbeiten aufwändig. Weil auch die Schienen und die Fahrleitung der Tramlinie beschädigt wurden, bleibt die Linie 14 auch am Donnerstag gesperrt, teilten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) mit. Zwischen St. Jakob und der Endstation Pratteln (BL) verkehren nun Ersatzbusse.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Yann Amsler (Trigger Wigger)
    Was soll man da ändern? Die Kreuzung ist übersichtlich und durch Ampeln geregelt. Die Chancen stehen gut, dass einer von beiden wieder mal gebechert hat und/oder ins Handy geschaut hat. Leider schon klar wen das betrifft.
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    1. Antwort von Martin Degen (made)
      Danke für Ihren konstruktiven Glaskugel-Kommentar. Die Kreuzung ist tatsächlich gefährlich: Man kann nämlich gleichzeitig aus der Gegenrichtung des LKWs links abbiegen und dessen Fahrt ggf. kreuzen, d.h. beide haben grün - äusserst gefährlich! Gestern war aber zudem noch speziell, dass ja zu diesem Zeitpunkt die Polizei schon präsent gewesen sei, wegen dem Unfall zwischen einem Roller und einem Taxi. Die Untersuchung wird zeigen, was die Ursache war. Bitte keine verurteilende Ferndiagnosen mehr.
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  • Kommentar von Bea Schmid (bea.schmid)
    Diese Kreuzung ist echt schlimm! War sie schon immer ..... aber schlimmer geht nimmer....
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  • Kommentar von Stefan Hiller (Stefan Hiller93)
    Das ist mein täglicher Arbeitsweg und auf dieser Kreuzung knallt es wöchentlich... irgendwie scheint niemand verkehrstechnisch etwas ändern zu wollen.. Komm nicht so draus wieso..
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