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Uni Basel Vorstoss will Fonds für neue Professuren

Der Grüne Grossrat Jürg Stöcklin will, dass Basel-Stadt dafür jährlich 10 Millionen Franken einzahlt.

Studierende an der Universität Basel in der Vorlesung.
Legende: Die Studierenden sollen mittels eines speziellen Fonds neue Professorinnen und Professoren bekommen. Universität Basel/Christian Flierl

Das Globalbudget der Universität Basel ist erst seit Kurzem in trockenen Tüchern, da kommt aus Basel-Stadt bereits ein Vorschlag, wie die Universität mehr finanzielle Mittel bekommen könnte. Der Fonds, den der Grüne Grossrat Jürg Stöcklin vorschlägt, soll dazu genutzt werden, neue, talentierte Professorinnen und Professoren anzustellen.

Keine versteckte Aufstockung

«Wir alle wissen, wie schwierig es ist, gute Leute nach Basel zu holen. Dies gelingt nur mit den nötigen Ressourcen», so Stöcklin. Und bei den aktuellen finanziellen Ressourcen muss die Uni bekanntlich sparen. Sein Vorstoss sei allerdings kein versteckter Versuch, das Budget der Uni wieder aufzustocken: «Es geht mir nicht darum, dass die Uni einfach mehr Geld braucht, sondern hier geht es spezifisch um die Förderung von neuen Gebieten und damit die Innovationskraft der Uni Basel.»

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, gute Leute nach Basel zu holen.
Autor: Jürg StöcklinGrossrat Grüne

Auch der Kanton Baselland soll sich bei diesem Fonds beteiligen - dies jedenfalls ist der Wunsch von Stöcklin. Natürlich könne man da skeptisch sein, aber die Hoffnung gebe er nicht auf.

Vorstoss auch in Baselland?

Immerhin: Auch im Landrat wird vielleicht ein ähnlicher Vorstoss eingereicht. Klaus Kirchmayr, Fraktionssprecher der Grünen, sagt, er überlege sich das. «Hier geht es ganz klar um die Qualität der Universität und diese muss gestärkt werden.»

In Basel-Stadt wird der Vorstoss auch von bürgerlichen Politikerinnen und Politikern unterstützt. Kirchmayr hofft, dass dies auch in Baselland möglich ist. «Ich habe hier im Landrat noch nie gehört, dass jemand will, dass die Uni an Qualität verliert. Darum erhoffe ich mir, dass der Vorstoss auch im Baselbiet auf Anklang stösst», so Kirchmayr.

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